
Operative Projekte
Der Pfefferberg: Industriekultur als Arbeitsort
Berliner Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 2 sind zu einem kurzweiligen Rundgang eingeladen, bei dem mit spannenden Fragen und historischen Fotos das Areal gemeinsam erkundet wird. Ziel ist es, in Erfahrung zu bringen, was hier früher war und was heute passiert. Dabei geht es nicht zuletzt um die Tätigkeiten und Berufe, die zur jeweiligen Zeit eine besondere Rolle spielten.
Der Projekttag ist Teil der Bildungsangebote vom Berliner Zentrum Industriekultur. Infos und Anmeldung: +49 (0)30 44383 – 377 oder fuehrungen@stiftung-pfefferwerk.org
Actionbound zum Pfefferberg
Das denkmal aktiv-Projekt „Vom Bier zur Bildung – Ein Actionbound zum Pfefferberg“ der Klasse 6 c der Grundschule am Teutoburger Platz hatte Anfang Februar seinen Auftakt auf dem Pfefferberg. Die Stiftung begleitet das Projekt – zusammen mit dem Berliner Zentrum Industriekultur – als fachlicher Partner.
Durch das Sammeln von persönlichen Eindrücken und Gesprächen mit Nutzer*innen, die Arbeit mit historischen Dokumenten und Bildmaterial und die Untersuchung der Architektur auf Spuren der industriellen Nutzung erkunden die 20 Schüler*innen der Klasse das Industriedenkmal.
Am Projektende steht die digitale Vermittlung historischer Inhalte in einem Actionbound für Gleichaltrige. Er soll allen interessierten Klassen kostenlos zugänglich sein.
Im Juli 2026 wird es eine feierliche Eröffnung geben. Mehr Informationen hier.
Das Projekt wird über „denkmal aktiv- Kulturerbe macht Schule“ , ein Programm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, gefördert.
Ein Ort erzählt seine Geschichte(n)
Unter dem Titel „Designing Narrative Environments oder: Wie erzählen Orte ihre Geschichte(n)?“ startete im April 2024 unser Kooperationsprojekt mit dem Studiengang Kommunikationsdesign der HTW und dem Berliner Zentrum Industriekultur (bzi).
Ein Semester lang befasste sich die Studierenden unter der Leitung von Prof. Dr. Jona Piehl mit dem Pfefferberg als historischem Ort mit seinem städtischen Kontext und seinen heutigen Nutzer*innen. Anhand von Geländebegehungen, Interviews und Archiv-Recherchen entstanden ansprechende orts- und nutzungsspezifische Entwürfe für unterschiedliche Zielgruppen.
Die Ergebnisse des Projekts wurden im letzten Jahr sowohl im Rahmen der HTW-Werkschau als auch beim Stiftungsjubiläum gezeigt. Im nächsten Schritt sollen einige der Entwürfe auf dem Pfefferberg-Areal ihre Umsetzung finden.
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